Vitamin D - Das Sonnenvitamin
Vitamin D wird in der haut durch UV Strahlung gebildet

In Teil 2 unserer Sommer-Sonnen-Serie widmen wir uns dem Vitamin D, auch bekannt und beliebt als: Das Sonnenvitamin.


Die Sonne ist der Boss in unserem Sonnensystem (daher wohl der Name 😉 )…

…und das hat seinen Grund: Ohne Sonne läuft wenig auf unserer Erde – keine Photosynthese, keine lebensfreundlichen Temperaturen, kein Wetter, kein Leben, nix!
Und da auch wir ein Teil dieser Erde sind, braucht auch unser Körper die Kraft der Sonne. Mit Hilfe von UV Strahlen ist unsere Haut nämlich in der Lage, Vitamin D (Cholecalciferol = Vitamin D3) zu bilden, welches für diverse Prozesse im Organismus lebensnotwenig ist.
Die Bildung und Gesunderhaltung von Knochengewebe, ein stabiles Immunsystem, Muskelaufbau, Blutbildung, psychische Gesundheit uvm. – Vitamin D nimmt in vielen Prozessen eine Schlüsselposition ein.

Also, alles easy: Raus in die Sonne und Vitamin D bilden?

Die Nase in die Mittagssonne halten, ist ja eigentlich kein großes Problem…wenn Sommer ist, wenn der Chef es erlaubt, wenn der Lehrer die Stunde nach draußen verlegt. Aber wann klappt das schon? In Deutschland ist gar nicht so oft Sommer, wie wir es gerne hätten und es nötig wäre und die Mehrheit der Menschen verbringt die meiste Zeit des Tages in geschlossenen Räumen. Und wer nach Feierabend noch die Abendsonne genießt, hat zwar Licht und einen schöne Zeit, aber das Vitamin D aktivierende Strahlungsspektrum ist leider längst hinter dem Horizont verschwunden.
Hinzu kommt, dass es wichtig ist, sich bei längerem Aufenthalt in der Sonne mit Sonnencreme vor zu viel schädlichen UV Strahlen zu schützen, denn wichtiger als die ausreichende Bildung von Cholecalciferol, ist der Schutz der Haut vor Schädigung.

Bleibt noch, Vitamin D mit der Nahrung aufzunehmen. So bekommt man zumindest einen Teil der empfohlenen Tagesmenge von insgesamt 20 Mikrogramm / 800iE (internationale Einheiten).
Besonders reich an Vitamin D sind so leckere Dinge wie Lebertran oder Rinderleber aber auch wirklich schmackhafte Sachen wie Hering, Thunfisch, Lachs, Sardine, Emmentaler, Champignons, Pfifferlinge oder Steinpilze.
Wenn man sich also nicht vegetarisch oder vegan ernährt, könnte die Versorgung ohne Sonne zumindest teilweise gelingen. Für die Pflanzenesser bleiben die Pilze, was ja auch was feines ist – beiden Gruppen ist aber trotz allem gemein, dass die ausreichende Versorgung allein über die Nahrung oft nur unzureichend funktioniert.

Daher empfehlen wir, besonders im Winter, auf zusätzliche Vitaminversorgung zu setzen – nicht nur weil wir mit dem GSE Vitamin D Compact ein sehr gutes, veganes Vitamin D Präparat im Programm haben. So kann man einen gefährlichen Vitamin D Mangel verhindern.

Vitamin D Mangel

Ein Vitamin D Mangel zeigt sich besonders im Knochenstoffwechsel. Bei Kindern kann er unter anderem zu Rachitis (Knochen werden bzw. bleiben weich und verformen sich) führen, bei Erwachsenen steigt die Osteoporosegefahr.
Gerade im Winter, aber auch bei Sportlern mit hohen körperlichen Belastungen, kann ein Mangel das Immunsystem schwächen oder die Muskelleistung verringern. Anders herum unterstützt eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D das Immunsystem und die Muskelleistung deutlich, wirkt stabilisierend auf die Psyche, hilft den Blutdruck zu regulieren und so weiter…

Wir halten fest: Über die Nahrung kann man einen Teil des Vitamin D aufnehmen, für alle, die auf Fleisch, Fisch oder Milch verzichten, wird es komplizierter.
Über Nahrungsergänzung gelingt die sichere Versorgung problemlos, allerdings gibt es auch hier für Vegetarier und Veganer Einschränkungen: Konventionelle Vitamin D3 Präparate werden oft aus Wollwachs, Entenfedern oder ähnlichem gewonnen. Wenn in der Pille also kein Tier drin sein soll, bleibt nur die pflanzliche Variante, z.B. aus Champignons (wie beim GSE Vitamin D2, welches auch noch BIO ist).

Das D2 wird im Körper zum wirksamen D3 umgebaut und wenn die veganen Präparate zudem BIO sind, dann könnt Ihr sogar sicher gehen, dass im Präparat kein Mist enthalten ist und kein Tier sterben musste oder lebendig gerupft wurde.

Cooler ist es aber wenn‘s hot wird.

Trotz aller guten Vitamin D Präparate, in der Sonne braun werden und Vitamin D bilden, macht doch am meisten Spaß.
Also einfach Sonnencreme weglassen und alles ist gut? Natürlich nicht! Denn ohne geschützte Haut laufen wir Gefahr, die Hautzellen nachhaltig zu schädigen, was im schlimmsten Fall zu tödlichem Hautkrebs führen kann. Da bringt dann auch Vitamin D nichts mehr…

Die Lösung liegt, wie so oft, in der Dosis. Wer dreimal in der Woche für 10-15 Minuten in die Sonne geht (individuell je nach Hauttyp, Jahreszeit und Vorbräunung der Haut), der dürfte ausreichend Vitamin D bilden, ohne übermäßig Gefahr zu laufen, sich einen Sonnenbrand zu holen. Für längere Sonnenaufenthalte ist ein guter Sonnenschutz (wie z.B. unser ECO Cosmetics Sonnenschutz – warum, erfahrt Ihr im ersten Teil unserer Serie) absolut anzuraten!

Einschränkungen für die oben gemachte Empfehlung gibt es natürlich auch: Kleine Kinder sollten grundsätzlich vor der Sonnen geschützt werden, denn ihre Haut ist noch sehr empfindlich und anfälliger als Erwachsenenhaut. Ebenso steht es mit Leuten mit sehr heller Haut. Für diese sind auch 10 Minuten unter Umständen schon zu viel.

Und dann ist da noch die Jahreszeit: In unseren Breiten, besonders im Norden Deutschlands, steht die Sonne nur im Hochsommer so hoch, dass eine kurze Exposition von den genannten 10-15min ausreicht. In anderen Monaten wird es knapp – einen Sonnenbrand kann man sich aber trotzdem holen!
Die ungeschützte Sonnendauer im April also einfach auf eine Stunde auszuweiten, könnte also problematisch werden.

Fazit:

Bewegung an der frischen Luft ist ohnehin gut und ein paar Minuten Sonne ohne Sonnenschutz versorgen Euch mit Vitamin D. Wer länger in der Sonne ist, braucht zwingend einen ordentlichen Sonnenschutz und kann zusätzlich gelegentlich eine Vitamin D Kapsel einwerfen – dann ist man von außen schick braun und von innen kerngesund.