Klimaerwärmung kann mit Fleischverzicht verringert werden.
Unsere Erde Version 1.0 - eine andere gibt's nicht!

Vegane Ernährung kann richtig gesund sein, ist ethisch-moralisch von Vorteil und schützt die Umwelt!
Unser moderner Fleischkonsum feuert die Klimaerwärmung gewaltig an und ist für viele weitere Probleme auf der Welt (mit-) verantwortlich.

Die Lösung? Fleischkonsum reduzieren – denn wie Arnie Schwarzenegger unlängst in einer Werbekampagne sagte: Less Meat, Less Heat!

100% vegan

Schaut Ihr Euch bei verduro.de im Shop um, werdet Ihr sehen: Das meiste ist nicht nur BIO und regional, nein noch besser: Alles ist vegan!

Das hat natürlich, neben der Tatsache, dass BIO-vegan durchaus gesundheitliche Vorteile hat, auch ethisch-moralische Gründe. Denn Tierschutz und Gerechtigkeit gegenüber unseren Mitwesen liegt mir persönlich sehr am Herzen und ich stehe so überhaupt nicht darauf, Tiere (aus-) zu nutzen, nur damit wir jeden Morgen unser Ei und jeden Mittag eine doppelte Currywurst genießen können.

Mit verduro die Öko-Vegane Schiene zu fahren hat aber noch einen anderen, entscheidenden Grund: Als kleiner Umweltfreund wollte ich nicht nur im Privatleben meine Ökostrom- und Wasserspargeschichten durchziehen, sondern auch als Unternehmer meinen Beitrag für eine bessere (Sport-) Welt leisten und meinem bescheidenen Traum von einer bessern Welt ein wenig näher zu kommen.

Denn die Tatsache, ob ein Produkt tierische Bestandteile enthält oder nicht, hat direkten Einfluss auf seine Ökobilanz.

Ökologischer Fußabdruck: Schuhgröße 54

Denn betrachtet man einmal die verschiedenen Ernährungsweisen und ihre Folgen auf die Umwelt, so sieht man in unzähligen Statistiken, dass die rein pflanzliche Ernährung den kleinsten ökologischen Fußabdruck hinterlässt, gefolgt von der fleischlosen, also der vegetarischen Ernährung.

Das Schlusslicht bildet die „normale Mischkost“, bei der die meisten Treibhausgase emittiert werden, der größte Chemieeinsatz in Landwirtschaft und Tierhaltung stattfindet und der größte Wasserverbrauch zu verzeichnen ist.

Es ist also nicht nur tierlieb, sondern auch umweltfreundlich, den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln zumindest etwas einzuschränken.

 

Du willst Deinen eigenen ökologischen Fußabdruck heraus finden? Dann kieck ma hier: http://www.ressourcen-rechner.de/

 

Fakten Fakten Fakten

Die folgenden Zahlen und Fakten machen die Dimensionen unseres modernen Nahrungsmittelkonsums deutlich und helfen zu verstehen, warum das alles auch Folgen fürs Klima hat (alle Zahlen sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert aber, wie immer, ohne Gewähr):

70 Milliarden – Diese Menge an Landtieren (Fische also nicht eingerechnet) werden auf der Welt pro Jahr (!) geschlachtet. Das ist jedes Jahr die 10fache Menge der gesamten menschlichen Weltbevölkerung!
All diese Tiere müssen gefüttert und mit Wasser versorgt werden, brauchen Platz, Wärme, Licht und lassen nach „hinten raus“ eine ganze Mange Zeug übrig.

Eine Reduzierung der Fleischproduktion zieht also direkt eine Verminderung ihrer negativen Folgen auf Klima und Co. nach sich.

430.000 – Das ist die Leistung einer modernen Geflügelschlachtanlage (das Wort Schlachthof trifft es schon lange nicht mehr…) an geschlachteten Tieren pro Tag!

Auf 24 Stunden gerechnet sind das knapp 5 Hühner pro Sekunde!

Alle 200 Millisekunden ein Leben…

24 Std. durchgehend!

365 Tage im Jahr!

Klopft man diese Schlachtfrequenz (300bpm) mal mit dem Finger auf den Tisch, wird einem erschreckend deutlich, welch harten Beat die DJ’s der Fleischindustrie da auf den Teller zaubern!
Und hier reden wir von einer einzigen Anlage, einer unter hunderttausenden weltweit!

Auch diese Tiere werden gefüttert und versorgt, was einen emensen Ressourceneinsatz erfordert und eine Menge Leid und Abfall verursacht.

Wie oben: Weniger Geflügel essen = weniger Stress für die Umwelt!

7-12kg Futter pro 1kg Fleisch – Das ist die Futtermenge, idR. Pflanzen, die ein „Nutztier“ reingedrückt bekommt, um am Ende das herauszubekommen, wofür die Tiere gehalten und geschlachtet werden, nämlich Fleisch.

Würden wir nur einen Teil dieser Futterpflanzen selbst essen, ohne den Umweg über das Tier zu nehmen, wäre das mit der Welternährung gar kein so großes Ding mehr…

Die Tierfutterpflanzen sind zudem nicht selten gentechnisch verändert, werden mit hohem Chemieeinsatz in Monokulturen angebaut und fleißig ge- und oft überdüngt. Für den Anbau müssen ständig neue Flächen erschlossen werden, da die Böden durch die intensive Nutzung nach kurzer Zeit erledigt sind.

2000 Bäume – Das ist die Menge an Holz, die über viele Jahrzehnte weltweit jede Minute (!) abgeholzt wurde.

Selbst wenn sich die Abholzung  durch verschiedene politische Maßnahmen in der jüngeren Vergangenheit leicht reduziert haben mag, sind es immer noch unvorstellbare Mengen an gesundem Urwald, der unter anderem für die Futtermittel- und Viehindustrie weggeblasen wird wie trockenes Laub im Herbst.

Dass diese CO2 Absorber der Erde viel besser zu Gesicht stünden, als die nächste Sojabohnen-Monokultur, würde wahrscheinlich jeder unterschreiben.

Zudem bieten diese Wälder unzähligen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause und ernähren Kleinbauern und Ihre Familien auf nachhaltige Art und Weise.
Die Umwandlung der Wälder in Plantagen beraubt die Tiere nicht nur ihrer Heimat, sondern macht auch die Bauern zu Tagelöhnern auf ihrem ehemals eigenem Land.

3200l – Das ist die Menge an Wasser, die für das Heranzüchten von 1kg Schweinefleisch verbraucht werden muss.

Zum Vergleich: 790l Wasser braucht 1kg Weizen, um essensfertig zu sein.

Besonders in Ländern mit Wasserarmut könnte die Verlagerung von Tierwirtschaft auf pflanzliche Landwirtschaft enorme Vorteile für Mensch und Natur haben.

800 Tonnen Antibiotika – Das ist die jährliche Menge an (oft unpräzisem weil auf die gesamten Herden verteilten) Antibiotikaeinsatz allein Deutschland.

Denn Tiere in Massentierhaltung werden IN DER REGEL krank und daher meist vorsorglich mit Medikamenten behandelt, welche der Mensch dann wiederum in seinem Grundwasser und seiner Wurst findet (Thema Antibiotikaresistenzen).

Eine deutliche Verkleinerung der Herden bzw. deutlich mehr Platz für die Tiere hätte deutlich weniger Krankheiten und somit eine deutliche Reduzierung der Medikamentengabe zur Folge.

25mal schädlicher als CO2 – Das ist Methan!
Besonders Kühe, aber auch die anderen Nutztiere stoßen eine beträchtliche Menge Methan aus, welches als Treibhausgas ca. 25mal aggressiver ist, als CO2!

Die Kuh pupst also quasi den Planeten warm.

Neben den ökologischen Fakten sind es auch die ethischen, die uns hier und da doch wirklich mal zum innehalten anregen sollten:

24.000 Liter Milch – Das ist die Menge, die eine Milchkuh in ihren 4-5 Jahren Lebenszeit gibt.
Allerdings (und das ist nach wie vor vielen Menschen nicht klar!) nur dann wenn sie Mama geworden ist! So wie Eure Mamas einst auch und so wie das bei jedem Säugetier der Fall ist.

Das geborene Kalb wird der Mutter meist sehr schnell weggenommen und ist, wenn es ein männliches Kalb ist, für viele Milchbauern ein Minusgeschäft, welches es schnell zu beenden gilt.
Mäßiges Futter, ein kurzes, nicht so geiles Leben und fertig ist das lecker zarte Kalbsfilet.

Für einen Proteinshake auf Pflanzenbasis muss keine Kuhmilch verwendet werden.

 

Lees Meat, Less Heat

Die Liste könnte endlos weiter geschrieben werden und möglicherweise sieht die ein oder andere Zahl aus anderen Quellen etwas anders aus – das Ergebnis bleibt aber immer dasselbe:

Die industrielle Tierhaltung hat schwerwiegende Folgen für Böden, Land, Luft, Wasser, Klima, Mensch und natürlich das Tier selbst.

Daher gibt es, auf die Nahrungsmittelproduktion bezogen, nur eine wirklich effektive Möglichkeit, um die Klimaerwärmung, die Verarmung der Böden und all die anderen unschönen Effekte im Zaum zu halten:

Wir müssen unseren Konsum und damit die Produktion von tierischen „Rohstoffen“ spürbar reduzieren!

Das betrifft auch die leckeren Energy Bars, Proteinshakes und Recovery Drinks für Sportler und Fitnessfreunde.

Je öfter Ihr zu einem veganen BIO Proteinshake greift, auch wenn dieser vielleicht ein paar Gramm weniger Eiweiß enthält, als ein hochgezüchteter Whey Protein Mix, desto besser ist das für Mutter Natur. Je häufiger Euer Energie Riegel das BIO Siegel trägt, vegan ist und nur die nötigsten Zutaten enthält, desto geringer ist Euer ökologischer Fußabdruck beim Naschen.

Es liegt also in unser aller Hand (bzw. in unserem Glas Shaker… 😉 )!

Aus diesem Grund habe ich mich damals entschieden, in der Auswahl der Produkte bei verduro.de konsequent zu sein und auf 100% vegan zu setzen.

So tragt Ihr mit jeder Bestellung ein wenig dazu bei, die Welt ein wenig zu entlasten und so ein großes Stück besser zu machen.

Und das schöne ist, dafür müsst Ihr selbst nicht einmal vegan leben – Ab und zu die pflanzliche Variante wählen, ist bereits ein erster Schritt und Jede und Jeder ist willkommen!

Also, Stopp the Kuh-Pups und lasst uns die Welt retten! 😉