Mikroplastik? No!
Ein Waschbeutel für alle Fälle - fängt Kunstfaserbruchstücke aus der Sportwäsche auf und hält sie vom Wasser fern.

Funktionskleidung muss gewaschen werden, damit sie sauber wird und damit sie nicht stinkt. Funktionskleidung besteht aber in der Regel aus synthetischen Fasern – also quasi aus Plastik – die bei jeder Wäsche klitzekleine, kaum sichtbare Faserstückchen verlieren, die so als Mikroplastik im Spülwasser und dann in unseren Flüssen und Meeren landen.

Dagegen gibt es einen smarten Mikroplastik Filter in Form eines Waschbeutels – den Guppyfriend.

Smarter Beutel mit echtem Mehrwert

Der Guppyfriend Wasch Beutel soll nicht nur böse Plastikteilchen aus dem Wasser fernhalten, sondern vor allem auch auf die tägliche Belastung der Flüsse, Seen und Meere durch Plastikmüll und Mikroplastik aufmerksam machen – ein tolle und super wichtige Idee, wie wir bei verduro finden.

Denn allein in einer Stadt wie Berlin landen jeden Tag Mikroplastikmengen in der Größenordnung von 540.000 Plastiktüten im Abwasser! Dieses Mikroplastik stammt natürlich nicht nur aus unserer Sportkleidung, gleichwohl haben die Kunstfasern in den Lauftights und Outdoorjacken einen erheblichen Anteil an dieser Menge.

Erdacht, erfunden und unter die Leute gebracht wurde und wird der Guppyfriend von Alexander Nolte und Oliver Spies, den beiden Inhabern von LANGBRETT.

LANGBRETT ist eine Surfer- und Skater Marke, bei der Umweltschutz und Fairness ganz weit oben auf dem Zettel stehen. Mit Läden in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Main) und Hamburg haben die Sunnyboys und –girls von LANGBRETT es mittlerweile weit gebracht. Chapeau von dieser Stelle aus!

Von  Alexander und Oliver wurde auch die gemeinnützige Organisation STOP! MICRO WASTE gegründet, die sich gegen Plastikverschmutzung in Flüssen, Seen und Meeren engagiert und über einen besseren Umgang mit Plastik und das Mikrofaserproblem informiert.

Der Guppyfriend wurde, der Legende nach, bei ein paar Gläsern im Biergarten erdacht und ist nun bereits seit einiger Zeit zu bekommen – ganz bald auch bei verduro.de 🙂

Mikroplastik? Ach die kleinen Teilchen…die wollen doch nur spielen

Nein, wollen sie nicht! Die wollen kräftig nerven und ziemlich krank machen!

Und die wollen immer überall hin, wo sie kein Schwein und im Übrigen auch kein Mensch, kein Fisch und kein sonst Niemand haben möchte – nämlich in unsere Körper.

Ohne Witz, Mikroplastik ist ein ernsthaftes Problem und so klein die Teilchen auch sein mögen, die Problematik, die mit diesem Zeug einhergeht, wird immer größer.

Mikroplastik stammt grob unterteilt aus zwei Quellen: Entweder war es schon immer Mikroplastik und steckt in Kosmetika, Shampoo, Zahnpasta, Waschmittel und vielem vielem mehr, was wir uns täglich an und in unseren Körper packen…

…oder es wird aus größeren Plastik-Stückchen durch mechanische bzw. chemische Zerkleinerung gebildet.

Das passiert z.B. wenn Plastiktüten oder Verpackungen (wie wir sie leider auch um unsere Riegel und Gels herum vorfinden…) eine ganze Weile im Wasser schwimmen oder an Land herum liegen und sich langsam zersetzen oder z.B. auch, wie oben erwähnt, wenn wir unsere Sportsachen in der Maschine waschen.

Nebenbei: Der Abrieb von Auto-, Motorrad- oder Fahrradreifen, die ja nach soundsovielen Kilometern „runter“ sind, ist letztendlich auch Mikroplastik (und somit Feinstaub).

Hier wird deutlich, dass Mikroplastik nicht nur aufs Wasser beschränkt ist, sondern auch in unserer Atemluft herum schwirrt! Es gibt also nur vier Möglichkeiten, dem Mist zu entkommen: Nicht atmen, nicht trinken, nicht essen oder kein Plastik mehr in die Umwelt entlassen – der vierte Weg klingt für mich irgendwie am vielversprechendsten … 😉

Wie der dreiäugige Simpsons-Fisch

Die negativen Effekte, die durch Plastik in Flüssen und Meeren ausgelöst werden, sind mittlerweile gut erforscht und seit ein paar Jahren immer öfter auch Thema in den großen Medien.

Denn Plastik, also synthetisch hergestellte Kunststoffe, enthalten oft eine unbekannte, aber dafür reichhaltige Liste an chemischen Zutaten, die entweder für sich allein schon ungesund sein können oder miteinander bzw. im Zersetzungsprozess neue Mixturen ergeben. Diese Cocktails können lebenden Organismen, also auch uns, schaden.

Bei Meeresbewohnern kann z.B. ein veränderter Hormonhaushalt die Folge sein und dieser geht gerne mit Unfruchtbarkeit einher. Unfruchtbare Fische pflanzen sich, wen überrascht‘s, nicht mehr so gut fort, stellen somit keine Nahrung mehr für andere Fische dar, die dann wiederum nix zu beißen finden und sich schlussendlich auch nicht mehr in ausreichender Menge von uns Menschen fangen lassen.

Wenn wir es doch geschafft haben, einen fetten Brummer aus dem Wasser zu ziehen, finden die Gifte, die im Fisch stecken, nach dem Verzehr auch in unseren Geweben ein warmes Plätzchen – das Problem landet also letztlich auf unserem Teller.

(…übrigens eins von einigen Argumenten, auf Fleisch und Fisch so gut es geht zu verzichten – so wie es Vegetarier und Veganer tun…)

Jenes Plastik, das noch nicht in Mikroteilchen zerfallen ist, bzw. nicht schon immer Mikroplastik war, also die größeren Stückchen, trägt zu einem weiteren Debakel bei: Fische, Waale, Vögel etc. haben das Zeug nämlich oft zum Fressen gern, weil sie es fälschlicherweise für Nahrung halten, (so in etwa wie, wenn wir zu Mc D. und Co. gehen… 😉 ). Die Kunststoff-Attrappen kriegen die Tiere aber nicht verdaut und verhungern langsam aber totsicher mit prallgefülltem Magen!

Gerne spielen die Meeresbewohner auch Modeschau mit unserem Müll und bauen sich aus den Formschönen Ringen und Klammern, die da so herum schwimmen, schicke Gürtel und Halsbänder. Einmal in Schale geworfen, wachsen sie im Laufe ihres Lebens langsam aber unaufhaltsam in den Schmuck hinein und strangulieren sich jämmerlich über viele Monate und Jahre bis zum wirklich bitteren Ende.

Wer schon einmal solche Bilder sehen durfte, sollte sich nicht schämen, beim Heulen gekotzt zu haben!

Gut. Problem umkreist, jetzt geht’s an die Lösung!

Gegen Fisch-Gürtel und Schildkröten-Halsbänder kann so ein Guppyfriend Waschbeutel natürlich nichts ausrichten – soll er auch nicht. Wohl aber gegen Faserbruchstücke, die wir mit jeder Wäsche aus unseren Outdoorklamotten und unserer Funktionsunterwäsche verlieren. Denn die fängt kein Fuselsieb der Waschmaschine auf und auch in Klärwerken ist man in der Entwicklung von Filterlösungen für Mikroplastik gerade erst am Anfang.

So ein Guppyfriend fasst genügend Wäsche, damit Ihr Eure Trikots und Laufhosen hinein- und auch sauber bekommt. Er kann gemeinsam mit normaler Wäsche in die Waschmaschine gepackt werden und wo das Volumen eines Beutels für die Trikots einer ganzen Fußballmannschaft nicht reicht, da kann man einfach einen zweiten oder dritten Beutel nehmen.

Übrigens: Wer für Mannschaften, Teams usw. wäscht, der nutzt ohnehin bereits Waschbeutel, damit die Klamotten getrennt bleiben und jeder Sportler seine Sachen schnell wieder findet.

Warum also nicht auch noch die Umwelt schützen und den herkömmlichen Waschsack durch einen Guppyfriend ersetzen…?

Und der coole Polyester Beutel kann noch mehr: Er hindert die abgebrochenen Mikroplastik-Faserteilchen nicht nur daran, ins Abwasser zu gelangen, sondern verhindert durch seine weiche Oberfläche, dass überhaupt eine größere Zahl Fasern bricht und abgelöst wird.

Es entsteht also weniger Mikroplastik, die Klamotten erleiden dadurch weniger Faserbruch und Verschleiß und halten dadurch einfach länger.

Das ist doch mal nachhaltig!

Wer mehr oder am besten gleich alles über den Guppyfriend oder STOP! MICRO WASTE erfahren möchte, der schaut einfach mal auf diese Websiten hier:

http://guppyfriend.com/

http://stopmicrowaste.com/

Und wer so einen Sack sein Eigen nennen möchte, der schaut bei uns nach. In Kürze sind die Beutel lieferbar:

https://verduro.de/home/253-guppyfriend-oeko-waschbeutel-faengt-mikroplastik.html

Und jetzt, viel Spaß beim Sport und ein gutes Gewissen beim Wäsche waschen.