Naturkosmetik - gut für Mensch, Tier und Natur.
Zertifizierte Naturkosmetik ist gut für Mensch, Tier und Umwelt!

Der Frühling naht und damit auch die Zeit, sich zum Training in südliche Gefilde aufzumachen und unter warmer Sonnen Kilometer zu schrubben. Wohl dem, der sich da vor der Sonne schützt – und zwar mit Sonnenlotion, die ein Naturkosmetik-Siegel trägt.

Warum das so wichtig ist und was an Naturkosmetik besser ist, als an all den „normalen“ Pampen, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.

Natürlich ist das Gut!

Naturkosmetik liegt im Trend und ist nicht nur etwas für Ladys und Gentlemen, die sich gerne die Fältchen weg-pflegen. Naturkosmetik ist für alle gut, auch für Sportler/-innen, die Haut und Körper säubern, schützen und pflegen müssen.

Daher gilt: Wer sich selbst, den Tieren und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte bei der Auswahl seiner Körperpflegeprodukte darauf achten, dass sie ein Naturkosmetik Siegel tragen.

Der Begriff Kosmetik klingt jetzt vielleicht ein bisschen nach Lippenstift und Faltencreme. Aber mit diesem Wort wird eigentlich alles beschrieben, was wir täglich an unsere Körper lassen: Duschgel, Shampoo, Zahncreme,  Lotion, Gesichtscreme, Kontaktlinsenpflegemittel,  Rasierschaum, Aftershave oder Bartöl, Deo, Parfum, Wundheilsalbe, Sitzcreme uvm.

Optimaler weise sollte all dieses Zeug aus natürlichen, pflanzlichen Bestandteilen zusammengebastelt sein, damit es dem Körper des Nutzers, aber auch der Umwelt, in der sich jener aufhält, wirklich gut bekommt.

Es ist also an der Zeit, sich mal Gedanken zu machen, was in dem ganzen Kram eigentlich drin ist, warum es nicht drin sein sollte, was stattdessen rein darf und warum.

Hier sind 7 gute Gründe, warum zertifizierte Natur-Kosmetikprodukte gut und sinnvoll für Mensch, Tier und Umwelt sind und warum konventionelle Produkte lieber vermieden werden sollten.

Grund 1 – 100 Mio. Jahre altes (Erd-)Öl ist nicht mehr ganz frisch.

In konventionellen Produkten – von Babycreme bis Zahnpasta – steckt Erdöl! Und zwar fast immer! In unzähligen Varianten! Und nicht selten als gesundheitsbedenklich eingestuft!

Warum? Weil es für die Hersteller billig ist, weil es sich einfach verarbeiten lässt und (zurzeit noch) im Übermaß zur Verfügung steht. Auch in Luxuscremes und Markenshampoos steckt das schwarze Gold – bei dem Thema macht der Preis also keinen Unterschied.

Wer sich solche Inhaltsstoffe nicht auf die Haut schmieren möchte, ist mit Naturkosmetikprodukten an der richtigen Adresse, denn in Naturkosmetik steckt kein Erdöl.

Die gewünschten Eigenschaften werden von natürlichen Zutaten, wie z.B. Pflanzenölen oder Heilkräutern übernommen. Das macht zwar mehr Arbeit, ist teurer und möglicherweise ist es schwieriger, die Kosmetika dauerhaft zu konservieren – aber es ist eben auch gesünder und deutlich verträglicher für Mensch, Tier und Umwelt!

Grund 2 – Alles BIO, alles gut.

Wenn ein Naturkosmetikprodukt zertifiziert ist, muss sichergestellt sein, dass ein entsprechender Teil, meist nahezu 100% der Zutaten, aus BIO Anbau stammen.
Auch wieder besser für Mensch, Tier und Umwelt!

Naturkosmetik - Gesund und umweltfreundlich.
Alles BIO – alles gut!

Grund 3 – Volle Pulle Öko

Oft (natürlich nicht immer…) sind die Kosmetik Ökos kleinere Unternehmen, die aus echter Überzeugung handeln.

Das hat zur Folge, dass an allen Stellen der Herstellungskette darauf geachtet wird, dass die Nummer umweltfreundlich, sozialverträglich und fair abläuft.

Das kann man beispielsweise an optimierten und recycelten Verpackungen oder auch an der Herkunft der Rohstoffe erkennen, die nicht selten regional und handverlesen sind.

Grund 4 – Keine Tierversuche!

In der EU sind Tierversuche für alle Kosmetikprodukte seit 2004 verboten. Für Importe aus dem Ausland gilt das seit 2013. Soweit also erst mal alles in Butter.

Allerdings betrifft dieses Verbot nur Bestandteile, die ausschließlich in Kosmetik zum Einsatz kommen.
Bei Zutaten, die man auch in anderen Produkten, wie z.B. Reinigungsmitteln, findet, kann es vorkommen, dass diese Bestandteile auch weiterhin an armen kleinen Kaninchen getestet werden oder bis vor kurzem wurden (und man sollte sich ohnehin fragen, was Industriereiniger im Haarwaschmittel zu suchen hat…).

Greift Ihr hingegen zu Naturkosmetik, ist die Sache ziemlich wasserdicht. In zertifizierter Naturkosmetik darf nur drin stecken, was nach 1998 nicht mehr an Tieren getestet wurde (bei einigen Siegeln ist die Grenze sogar noch strenger – so z.B. keine Tierversuche mehr nach 1979 beim Kaninchen Logo…).

Es sollte also eigentlich selbstverständlich sein, nur Kosmetik in den Einkaufswagen zu legen, die irgendein Öko-Siegel trägt und für deren Wirksamkeit kein Tier leiden musste, denn Tierversuche sind wirklich keine schöne Sache.

Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Tierversuchen mag vielleicht noch bei Medikamenten angebracht sein, welche Leben retten und das Leben von chronisch Kranken erleichtern können. Und selbst da, ist der Diskurs aus ethischer Sicht oft ergebnisoffen…

Bei Faltencreme und Pflegespülung hört der Spaß aber auf. Für Tierversuche bei diesen Produkten gibt es nach ethischen und moralischen Maßstäben keine Rechtfertigung. Punkt!

Grund 5 – Plaste Elaste all over the world

Die Meere sind voll damit. Die Flüsse auch. In Fischen steckt’s drin, in Eisbären und Robben. Es sieht kacke aus und riecht oft auch so – Plastik!

Das Thema Mikroplastik und Plastikmüllteppiche in den Ozeanen wird in den Medien seit ein paar Jahren hoch und runter georgelt. Und das aus gutem Grund, denn das Zeug ist von vorne bis hinten eine einzige Mogelpackung.

Klar, es ist praktisch, leicht und billig. Aber es ist auch giftig, fast unzerstör- also auch unabbaubar und somit überhaupt nicht nachhaltig.

Und doch steckt es in nahezu allen konventionellen Kosmetikprodukten – außen Drumherum und innen drin!

Oft ist der Inhalt solch einer schicken Packung  mit Mikroplastik durchmischt, sei es, um einen Peelingeffekt zu generieren, das Shampoo geschmeidiger zu machen oder einfach, weil‘s so schön glänzt und glitzert.

Nach dem Ab- oder Ausspülen landet der Schnodder im Abwasser, rutscht ungefiltert durch die Klärwerke und verdreckt so die Flüsse, Seen und Meere.

Wer das nicht mag, der geht auch an dieser Stelle mit Naturkosmetik auf Nummer sicher. Denn in Sachen Plastik, Mikro und Nano gibt’s auch hier strenge Regeln, die von den Herstellern sehr gerne eingehalten werden.

Kleines Manko: Die Verpackungen sind auch bei den Natur-Varianten meist aus Plastik (ebenso wie leider auch viele unserer Sportnahrungs-Leckereien im Shop… 🙁 Da muss auf Seiten der Hersteller und der Gesetzgebung noch viel passieren).

Exkurs am Rande: Auch aus unserer Kleidung waschen wir mit jedem Waschgang kleine Mikro-Faserteilchen aus, die durch die mechanische Belastung abbrechen. Besteht diese Kleidung aus Kunstfaser, wie z.B. die meisten Sportklamotten, dann sind diese Faserteilchen Mikroplastik – mit denselben Problemen wie jener Kunststoff aus Kosmetik.

Um dieses Mikroplastik aufzufangen und nicht ins Abwasser gelangen zu lassen, gibt es den Guppyfriend Waschbeutel. Ein cooles, praktisches Teil, dass die Welt ein klein bisschen besser macht.

Grund 6 – Keine künstlichen Konservierungsstoffe, keine hormonell wirksamen Bestandteile

Konventionelle Kosmetikprodukte enthalten in der Regel hochwirksame Konservierungsstoffe, damit sie zur Not über Jahre hinweg benutzt werden können. Sonnencreme z.B. muss wochenlang im heißen Sand überleben können und dann im Zweifelsfall auch noch im nächsten Sommer nutzbar sein können, wenn sie nicht aufgebraucht wurde. Dass dies, wenn der Hersteller es billig haben möchte, nur mit „Hardcore-Stabilisatoren“ funktioniert, verwundert daher kaum.

Naturkosmetik Sonnencreme
Naturkosmetik zertifizierter Sonnenschutz ist der bessere Sonnenschutz.

Ebenso verhält es sich mit bestimmten Inhaltsstoffen im Produkt oder der Verpackung. Weichmacher, chemische UV-Filter oder Parabene stehen im Verdacht, hormonell zu wirken oder krebserregend zu sein.

Bei Naturkosmetik, wie z.B. unseren ECO Cosmetics Sonnenschutzprodukten, kommen diese ganzen synthetischen und gefährlichen Inhaltsstoffe nicht in die Packung.

Die Konservierungsstoffe bestehen z.B. aus natürlichen Alkoholen, ätherischen Ölen oder Heilpflanzen. Die UV Filter in der Sonnencreme sind mineralische Filter, die sich wie ein Schutzschild auf die Haut legen, ohne chemische Prozesse aktivieren zu müssen (mehr dazu auch in unserem Blog Beitrag „Sommer, Sonne, Braungebrannt – Welcher Sonnenschutz ist der Richtige für Mensch und Natur?“).

Und hormonell wirksame Inhaltstoffe sucht man auf der Naturkosmetik-Zutatenliste ebenfalls vergeblich.

Grund 7 – Weniger ist mehr

Die guten Inhaltsstoffe, die aufwendigere Verpackung, der geringere Verkaufs-Absatz und die sorgfältige Verarbeitung der Naturkosmetikprodukte haben natürlich ihren Preis.

Wer bereit ist, diesen zu zahlen, der achtet meist auch darauf, wie achtsam er oder sie mit dem Inhalt umgeht.

Sparsamkeit im Verbrauch relativiert also den höheren Kaufpreis und belastet zudem auch die Umwelt und den Organismus weniger – denn selbst wenn nur guter BIO Kram in der Tube steckt, irgendwo muss dieser trotzdem herkommen und irgendwo muss er auch wieder hin.

Und wie überall beim Thema Öko und Nachhaltigkeit ist das umweltfreundlichste Produkt jenes, das nie produziert wurde!

Als dann liebe Damen und Herren Sportler/innen: Wascht Euch, pflegt Euch und macht Euch hübsch – aber nehmt dafür doch einfach mal was Gutes aus der Natur 🙂