Müll sammeln leicht gemacht #kannste_auch
Ab sofort wird radelnd die Welt gerettet! #kannste_auch

Verpackungsmüll, Plastik, Mikroplastik!
Verseuchte Meere, verstümmelte (Meeres-)Tiere oder kaputte Böden!
Mikroplastik in Bier, in Wasser und in der Luft!

Die fiesen Fakten rund um Plastik und Verpackung sind in diesem Jahr der heiße Scheiß auf allen Kanälen – und das aus gutem Grund!
Denn das Zeug ist überall, macht was es will und wird uns in Zukunft noch gehörig die Laune verderben. Irgendwie nicht cool…!

We too!

Auch die verduro Bande steckt hier, systembedingt, in einem Dilemma. Denn nach wie vor finden sich die meisten Energie Riegel, Power Gels oder Proteinpulver bei verduro.de in Verpackungen aus Plastik – obwohl alles BIO, vegan und eigentlich wirklich gut ist.

Das mag sicher und praktisch sein, denn der Inhalt bleibt lange frisch und ist vor Schweiß, Sonne und Regen geschützt – nachhaltig und öko ist das aber ganz und gar nicht…

Was also tun, wenn man als Sportler und Bewegungsenthusiast trotzdem seinen kleinen Teil zum Schutz der Umwelt beitragen möchte, ohne gleich auf jegliche Nahrungsergänzung verzichten zu müssen?

Da gibt’s ne Menge Möglichkeiten…

…z.B. laufend die Welt retten

Kennt Ihr Plogging? Plogging ist der neue Trend einer wachsenden Community von aufgeklärten Sportsfreunden, die ihren Teil zum Umweltschutz beitragen wollen. Also so wie Ihr und wir eigentlich…

Plogging kommt aus Schweden und vereint die Worte Jogging (kennt man) und „plocka“ (kennt man als Nicht-Schwede nicht, heißt aber „aufsammeln“).
Man läuft also mit einem Beutel in der Hand durch die Gegend und plockt den Müll auf, der da so umher liegt.

Eigentlich eine richtig schöne Sache. Und nicht nur Mutter Natur kommt so auf ihre Kosten, auch die sportliche Komponente stößt in neue (Trainings-) Dimensionen vor: denn durch das ständige Anhalten, Bücken und Weiterlaufen wird die 0815 Laufrunde zum interessanten Fahrtspiel (übrigens auch so eine Erfindung aus Skandinavien… 😉 ).

…oder radelnd die Welt retten

Als ich kürzlich eine meiner Trainingsrunden auf dem Rennrad drehte, kam mir der Gedanke, dass die – zugegeben ziemlich coole – Plogging Idee nicht allein eine Läuferdomäne sein muss. Mit ein bißchen Fantasie könnte man das doch auch auf andere Sportarten übertragen, oder..?

Nun macht das Rennradfahren mit einer Plastiktüte am Lenker nicht unbedingt Spaß, aber bei einer der gelegentlichen Pausen das ein oder andere Stück Müll, das da rum liegt, aufzuheben und in den Mülleimer zu schmeißen, sollte eigentlich problemlos machbar sein!

Gedacht, getan und gut dabei gefühlt – und zudem noch die Idee zur #kannste_auch Challenge gehabt.

Müll vermeiden heißt Mikroplatik vermeiden.
Ein Geben und Nehmen – Pipi-Pausen kann man auch super zum Müllsammeln nutzen.

Bei jeder meiner Rad-Touren werde ich ab sofort mindestens ein Stück Müll, eine Plastikflasche, eine Dose oder was auch immer mir in die Quere kommt, aufheben, aus der schönen Natur entfernen und dem Müllmanagement der Region zuführen – sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ein Anfang und allemal besser als nix zu tun.

Und Ihr könnt das auch und dürft einfach alle mitmachen! 🙂
Und Ihr dürft’s auch weitersagen und all Euren Freunden, Bekannten und Verwandten erzählen – egal ob Läufer, Radler, Walker oder Wandersleut.

Man stelle sich vor, was passiert, wenn täglich hunderttausende Menschen ein Stück Abfall aufsammeln und ordentlich entsorgen! Geiler Gedanke…

Und postet gerne ein Bild von Euch und Eurer Trophäe auf Facebook, Instagram und Co. unter dem Hashtag  #kannste_auch

Und das wars dann..? Challenge gut, alles gut…?

Natürlich nicht – denn der umweltverträglichste Müll ist nicht der, den wir aufsammeln, sondern jener, der nie produziert und in Umlauf gebracht wurde.

Deshalb können wir alle durch unser Verhalten einen kleinen Teil zum großen Ganzen dazu tun – z.B. durch unser Konsumverhalten.

Beim Kaufen die Welt retten

An vielen kleinen Stellen gibt es einfache Möglichkeiten, die ohne die persönliche Komfortzone verlassen zu müssen helfen, die Umwelt zu entlasten.

Z.B. Plastik- und Verpackungsverzicht:

Kunststoff-Einkaufstüten, Coffee To Go Becher (32.000 Stück landen in Deutschland pro Stunde (!) in Müll und Landschaft), verpacktes Gemüse oder Tetrapacks zu vermeiden, geht verhältnismäßig einfach und tut kaum weh.

Auch die Plastik-Einwegflasche oder die Cola Dose gegen eine Mehrwegalternative aus Glas zu tauschen oder anstatt Sushi und Pizza zu bestellen einfach mal selber zu kochen sind Möglichkeiten, dem Verpackungsmüll die rote Karte zu zeigen.

Sport-Wettkämpfe wie Marathon und Co. tragen ebenfalls fleißig zum Müll Problem bei (Plastikbecher, Plastik- und Aludecken etc.). Und damit tragen wir Sportler, ebenso wie die Veranstalter, auch eine Verantwortung, daran etwas zu ändern.

42 Kilometer – 42.000 Einwegbecher. Soll das wirklich so…?

Oder Mikroplastik vermeiden:

Shampoos, Seifen, Duschgels, Cremes, Zahnpasta und Waschmittel aus konventioneller Produktion enthalten ganz ganz oft Mikroplastik, welches mit dem Dusch- und Waschwasser in Flüssen und Meeren landet.

Mit dem Kauf von Naturkosmetik vermeidet man dieses Mikroplastik, denn in echter Naturkosmetik ist das Zeug nicht drin (siehe auch: Natürlich ist das Gut! – Warum Naturkosmetik die richtige, bessere und gesündere Kosmetik ist.).

Und beim Waschen von synthetischen Klamotten solltet Ihr ab sofort den Guppyfriend Waschbeutel benutzen, der die Faserbruchstücke der Kunstfasern (also Mikroplastik!), die während der Wäsche aus den Klamotten brechen, vom Abwasser fernhält.

Und dann ist alles Sauber?

Mitnichten! Die #kannste_auch Challenge ist sicherlich eine kleine feine Möglichkeit, etwas Gutes zu tun und Aufmerksamkeit fürs Thema Müll zu erzeugen.

Aber damit nicht nur unser Gewissen beruhigt ist, sondern auch die runde blaue Kugel wirklich etwas davon hat, müssen wir alle gehörig umdenken und unsere Wegwerf und Einmal-Nutzungs-Mentalität auf schärfste hinterfragen.

Und das gilt für jeden Abfall, nicht nur für Kunststoff. Auch Papier, Holz, Beton, Metall…wir haben von allem reichlich in der Landschaft geparkt, vielleicht reicht‘s ja langsam.

Heal the World

Und ja, auch wir bei verduro müssen uns an die eigene Nase fassen, wenn es um die Verpackungen unserer Sportnahrung geht. Wir suchen daher mit Adleraugen nach Herstellern, die alternative Wege gefunden haben, ihre Produkte zu verpacken.
Und siehe da, mit Produkten wie den Lucho Dillitos (die in Bananenblätter eingepackt sind und in Kürze wieder bei uns zu Finden sind) oder Herstellern wie TSAMPA (die gerade ein Selbermach-Set zum „Ohne-Verpackung-Riegel-Haben“ rausbringen – mehr zum Set und zur Kickstarter Kampagne findet Ihr hier), sind wir fündig geworden.
Und ich bin mir sicher, dass da noch einige Sportnahrungs-Pioniere folgen werden!

Also dann: Auf die Plätze, fertig, Welt retten!
#kannste_auch